Neue Gruppenbildung im Stadtrat: Pressemitteilung der SPD, Grünen und Linken

  • Veröffentlicht am: 4. November 2021 - 0:00

Am 04.11.2021 hat sich der neue Rat der Stadt Springe konstituiert. Dabei haben sich die SPD, Bündnis90/Die Grünen und Linke zu einer Gruppe zusammengefunden. „Wir haben uns zusammengeschlossen, um mit vereinter Kraft auf der Basis gemeinsamer politischer Vorstellungen die Stadt Springe voranzubringen“, sagt der neue Gruppenvorsitzende Bastian Reinhardt. Die Aufgabe des stellvertretenden Vorsitzenden wird Thomas Hüper-Maus von den Grünen übernehmen. Inhaltlich sind sich die drei Parteien weitestgehend einig. Verbleibende offene Punkte möchten sie in den kommenden Wochen abstimmen. „Wir haben ein gutes Gefühl und möchten gemeinsam an die Themen herangehen, die vor uns liegen“, beschreibt Natalie Ardalan erwartungsfroh die neue Situation am Start der Ratsperiode.  Auch die Linken sehen dieser neuen Gruppe positiv entgegen: „Wir möchten gemeinsam gestalten und auch wieder soziale Themen betonen“, sind sich Dirk Janz, Ratsherr der Linken, und Axel Seng, Sprecher der Partei Die Linken einig. 

Das Bündnis aus SPD, Grünen und Linken hat in allen Ausschüssen des Rates die Mehrheit und kann daher bei der Vorbereitung zukunftsweisender Beschlüsse inhaltlich großen Einfluss nehmen. „Wir wollen aber ausdrücklich auch gemeinsam mit den anderen Gruppen und Fraktionen im Rat zusammenarbeiten, denn es geht immer um die Interessen der Bürgerinnen und Bürger und nicht um die Belange der Parteien. Als SPD haben wir einen Gestaltungsauftrag erhalten. Diesem möchten wir nun gemeinsam mit Grünen und Linken nachkommen,“ sagt Brian Baatzsch, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins. „Uns ist sehr bewusst - nicht zuletzt aus den Bürgerfragen in den Ratssitzungen -, dass die Springerinnen und Springer Antworten von der Politik erwarten, wie es beispielsweise mit der Finanzierung des Straßenausbaus und den WKB weitergehen soll. Dieses durchaus vital diskutierte Thema werden wir in der Gemeinschaft behandeln und zu gegebener Zeit Lösungsvorschläge in den politischen Diskussionsprozess einbringen“, ergänzt Gruppenvorsitzender Reinhardt.